Transalp – Auch ohne Elefanten über die Alpen

Einmal wie Hannibal die Alpen überqueren. Auch er hätte sicher ein Mountainbike den Elefanten vorgezogen wenn er die Wahl gehabt hätte.

Die Alpen von Nord nach Süd nur mit „Manpower“ zu überqueren. Von Garmisch-Patenkirchen bis nach Riva an den Gardasee. Erste Pläne für diese Idee hatte ich schon vor vielen Jahren.
Das es erst jetzt zu einer Umsetzung gekommen ist, lag zum einen an der Zeit und zum zweiten an den erforderlichen Mitkämpfern.
Nachdem ich mir im April einen neuen zweirädrigen Wegbegleiter aus dem „Enduro“-Genre zugelegt habe, stand fest dass es eine trailigere Transalp sein musste. Damit flog die klassische Via Claudia Augusta aus dem Programm. Der Asphaltanteil war hier einfach zu groß.

Bei der tieferen Recherche sind wir auf die Route von Andreas Albrecht gestoßen. Auf seiner Website transalp.info beschreibt er eine 7-tägige Alpenüberquerung mit möglichst wenig Trage- und Schiebepassagen.
Am Ende waren es mit unseren „Verfahrern“ ca. 12500hm und 490km die wir von Garmisch bis nach Riva zurückgelegt haben.
Das Wetter hätte besser sein können, aber wie heißt es so schön:

„Nur die Harten kommen in den Garten“

Unser Routenverlauf war grob:
Garmisch- Fernpass – Landeck – St. Anton – Verwall-Tal – Galtür Ischgl – Fimberpass – Scoul – Passo Costainas – St. Maria – Val Mora – Passo Verva – Grosio – Val Rezzalo – Passo Gavia – Ponte di Legno – Montozzo – Val di Sole – Madonna di Campiglio – Gardasee

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